Sound Blaster X Fi Titanium Hd

Posted on  by admin
Sound Blaster ist ein Markenname von Creative Labs. Speziell in den 1990er-Jahren waren Sound-Blaster-Soundkarten für IBM-kompatible PCs weit verbreitet. Zu jener Zeit hatten diese Computer lediglich Hardware für einfache Piepsgeräusche, meistens mit einem einfachen, eingebauten Lautsprecher. Erst Zusatzkarten ermöglichten die Ausgabe von Klang in Hi-Fi-ähnlicher Qualität. Die meisten Spiele konnten Musik und Geräusche nur auf Sound-Blaster- und kompatiblen Karten ausgeben. Die Sound-Blaster-Karten waren nach der AdLib die ersten Soundkarten für IBM-kompatible PCs, die eine große Verbreitung erreichten. Der Hersteller Creative Labs etablierte einen De-facto-Standard für IBM-PC-Soundkarten. Vor allem bei Spieleanwendungen unter MS-DOS erfreuten sich die Sound-Blaster-Karten großer Beliebtheit. Mit der Einführung von Windows und einem Treibermodell war es möglich, praktisch beliebige Zusatzkarten zu verwenden, sofern der Hersteller einen Windows-Treiber lieferte. Dadurch sank die Dominanz der Sound-Blaster-Karten rapide. 1989 brachte Creative Labs die erste Sound-Blaster-Karte heraus. Die Fertigung in Fernost und das relativ einfache Hardwaredesign ermöglichten es, die Karte zu einem vergleichsweise niedrigen Preis anzubieten. Dazu kam ein erfolgreiches Marketing. Vorgänger des Sound-Blasters war die 1988 erschienene „Creative Music Systems“ (CMS)-Soundkarte mit 12 Stimmen, die im deutschen Sprachraum von Markt+Technik vertrieben wurde. Am amerikanischen Markt wurde sie bald nach dem Erscheinen in Game-Blaster umbenannt. Der Preis lag bei etwa 400 DM. Der Preis und die überschaubare Unterstützung durch Spiele bescherten der Karte eine nur geringe Verbreitung. Die Sound-Blaster-Karten verfügten über einen Digital-Analog- und Analog-Digital-Umsetzer für Ausgabe und Aufnahme von Audiosamples, einen zum Konkurrenten AdLib kompatiblen FM-Synthesizer (Yamaha YM3812), einen Ton-Mixer und einen flexibel programmierbaren digitalen Signalprozessor zur Steuerung der Ausgabe und Aufnahme von digitalen Samples. Außerdem war meist eine Gameport-Schnittstelle zum Anschluss von Spiel-Eingabegeräten integriert, an die alternativ auch MIDI-Geräte angeschlossen werden konnten.